Serena Hirano

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Bevor das in Vergessenheit gerät, muss ich unbändige Freude teilen.
Mein Lieblings-Schlafgast Ann-Kathrin Karschnick hat mir als Gastgeschenk DAS hier da gelassen. Das ist ein Minecraft-RedstoneCube-Nachtlicht.

Es gibt so Momente, in denen muss man selig grinsen und das muss ich noch immer, wenn ich ins Schlafzimmer gehe und aus Spaß immer wieder auf diesen putzigen Kerl draufhaue.

... und bisher habe ich ihn erfolgreich gegen mein Kind verteidigt ^.^
17.10.2015 - BuCon

Der Besuch der BuCon ist schon obligatorisch, wie auch das Vorbeischauen beim bissigen Verleger Thorsten Low. Es war auch dieses Jahr ein Vergnügen, ihm persönlich zuzuhören! Dennoch gab es, neben dem normalen "nach Hause komm"-Gefühl von dem ich jetzt nicht jedes Jahr berichten will,  ein paar Highlights:

Mein Sohnemann, mittlerweile 5 Jahre alt, war das erste Mal auf der Messe. Da er ein wahres Energiebündel ist, hatte ich so  meine Zweifel ob es gutgehen kann, ihn  an einen Ort zu schleifen, an dem man den ganzen Tag wahlweise sitzend oder stehend rumlabert. Doch weit gefehlt, er hat seine Sache großartig gemacht. Nicht zuletzt gehört das aber auch zur BuCon: Jeder kennt jeden, Kinder laufen frei herum ohne verloren zu gehen. Selbst das Catering-Team ist eingestellt auf kleine Hüpfdinger, die um den Tresen wirbeln wollen. Einfach eine geniale Stimmung! Nicht zuletzt lag das aber auch an einer gewissen Verlegertochter, die meines Kleinen Herz erobert hat. ...einen Teil davon ... mein Sohn sammelt schmachtende Mädchenblicke, wie ich Bücher, aber das steht auf einem anderen Blatt :-)

Die Thomas Finn Lesung. Zugegeben, das ist nix Neues, aber ich hab sie letztes Jahr verpasst. (Nein, nicht die, die Tom selbst verpasst hat ... die Ersatzlesung ^.^)
Meine erste Lesung von ihm wurde einst eingeleitet von:
"Ich geh zu Tom Finn."
Ahnungslose Serena: "Wieso, was liesten der?"
"Is egal, der liest einfach geil!"
Dem ist nix hinzuzufügen! 2015 war die Premiere für seinen Krimi "Dark Wood", der nächstes Jahr erscheinen soll. Spannend, durchtrieben, mit Humor gespickt ... Wie sagt man es so schön? Thomas Finn kann auch Krimi! Kanner wirklich. Ich bin gespannt, ob er der Fantastik trotzdem etwas treu bleiben wird, so wie es sich in seinem gelesenen Ausschnitt anhörte ...

Vor der Messe ist nach der Messe ist vor ... ääähalso ich war Freitag mit einigen Conteilnehmenden unterwegs und durfte dabei neue Bekanntschaften machen. Es bleibt festzuhalten, dass Nerdism kein Trend, sondern eine angeborene Lebenseinstellung ist und der Grund, warum manch einer am Samstag stark übermüdet dreinschaut, nicht im Jetlag zu suchen ist. Autoren kennenlernen ist kein Sammelhobby, aber es ist immer wieder genial zu sehen, wir sehr einen die gleiche Leidenschaft verbinden kann und man Leute, die man am gleichen Abend kennenlernt, schlichtweg ins Herz schließen muss, als hätten sie schon seit Ewigkeiten ganz selbstverständlich einen Platz darin.

Bis zur nächsten Familienfeier in 2016.

7.07.2015 - Feencon

oder: "Sie sind nur 16 Minuten später als sie hätten sein können."

Dieses Jahr war mein erster Feencon-Besuch und vorab sei gleich gesagt, es ist eine Veranstaltung, die für mich echt zur Regelmäßigkeit werden könnte. Aber vom Anfang an:

Mit meinem sich selbst versorgendem und absolut unterhaltsamen Navi ging die Fahrt los nach Bonn. Noch nie gewesen da. Außer der Feencon würd ich im Moment behaupten ... muss mer auch nich unbedingt hin ^.^
Wir hatten das Glück auf der einzig angezeigten Autobahn eine Baustelle zu finden (nicht die einzige) und so irgendwo durch die Pampa reisen zu müssen. Entschädigt wurden wir mit einem Parkplatz, der im Grunde genau am Gelände lag - gar nicht so einfach mitten in der Stadt.
Erstmal alle Taschen und Schlafsäcke im Auto gelassen und die Lage gepeilt.
Wenn du nach drei Schritten die ersten Mittelalter-Zelte siehst und auf der Wiese nebenan ein putziges Grüppchen den Zombiewalk probt, dir ein Elf mit nem Kirschbier in der Hand entgegenkommt und die Musik ein Mix aus allem außerhalb der Radiowelt ist .... dann bist du angekommen und vorallem zu Hause!
Das Wetter war eigentlich Anlass zu Jubelstürmen, außer man verweilte in der Halle. Die fühlte sich nach Sumatra an. Also doch wieder draußen umsehen und wegen der Hitze natürlich ... erstmal lecker Grillgut reinschaufeln. Ist doch klar: wenn man drinnen kocht, ist 35 Grad draußen auch nicht mehr schlimm. Die Feencon selbst sah eingangs erst einmal aus, wie man sich eine Messe so vorstellt. Tische, Buchstände, Schmuck und allerlei Accessoires. Spätestens im hinteren Teil der Halle, wenn man vor den stolzen Besitzern von Playmobilschiffen und Orkfiguren steht, merkt man dann den Rollenspielcharakter der Veranstaltung. Schee ises ^.^

Im Grunde hab ich die meiste Zeit des Tages mit Begrüßen und Unterhaltungen verbracht. Was so lapidar klingt, ist aber durchaus das Beste an diesen Treffen! Nette Leute, verrückte Leute, je öfter im Jahr man dazu kommt, desto besser ist es fürs Gemüt. Dazu gibt es immer wieder neue Bekanntschaften, die einem auf solchen Veranstaltungen zu 90% das Leben bereichern und man gar nicht weiß, wie das vorher ohne die eigentlich so funktioniert hat.
Ganz ohne großartigen Pflichttermin verlief dieser Tag nicht. Abends um 21h haben Martin Ulmer, Tom Daut und meine Wenigkeit mit den Umray die Halle unsicher gemacht. Es war  meine erste Lesung in dieser Form und hat unglaublich Freude gemacht. Schon merkwürdig, wenn du die Hälfte der Zeit auf Cons in solchen Stuhlreihen sitzt und zuhörst, dann aber auf einmal in den selben Räumlichkeiten hinterm Tisch hockst und auf eben besagte Stühle schaust: besetzt von lieben und neugierigen Menschen, die sich sogar in die Nähe der Kriegerkaste trauten. Wahrscheinlich lags an fortgeschrittener Stunde und die waren einfach zu müde, um Angst zu haben XD

Nach dem eigentlichen Lesen hatte ich Zeit, mich zurückzulehnen und den Stimmen meiner Kriegsbrüder zu lauschen. Dabei schweift der Blick dann doch mal durch die Menge. Und da ist er: der Moment wenn du den Mitautor und Herausgeber gemütlich mitm Handtuch um den Hals gewickelt in der hinteren Reihe entdeckst. Das ist wie Twilight-Zone, gekreuzt mit dem Traumschiff ... nur erschreckender! Ich musste es einfach fotografieren, auch wenn sich dieses Bild eh für immer in meine Netzhaut gebrannt hat.

Danach ging es zum weiteren gemütlichen Teil des Abends über. Entspannen, ein bissel reden und dann - neben einem Bier oder auch zwei - durchaus ernste Gespräche. An diesem Abend mit Tom Daut und Torsten Low, zwei großartigen Menschen für die allein man eigentlich jede Messe besuchen sollte.

Die Nacht selbst war dann ein Erlebnis der besonderen Art. Normalerweise kann man bei der Feencon im Keller übernachten und aus Zucker bin ich bestimmt nicht. Schlafsack hin und gut is. Alles easy. Dummerweise waren wir ziemlich lange wach und mein großes Problem sind Schnarchgeräusche (nicht zu vermeiden bei solchen Veranstaltungen, soweit klar). Wer es kennt, weiß: am besten einschlafen, bevor es losgeht. Das jedoch war keine Option mehr. Also die Serena kurzerhand in die obere Halle umgezogen. Klingt berauschend, hat aber auch hier den Nachteil, dass wir von einer Rollenspielmesse reden. Die obere Halle ist die ganze Nacht durch für Rollenspielgruppen geöffnet. Interessanterweise können mir 10 Spieler im Stuhlkreis bei voller Festbeleuchtung den Schlaf nicht so verderben, wie ein leise vor sich hinsägender Mensch. Ich blieb oben und hatte ein romantisches Lager unter einem Palettentisch zwischen Stühlen und Kisten. War geil! :-)

Morgens dann war recht frühes Aufwachen angesagt. Im Grunde mehr um der fragenden Meute zu entgehen, wenn man mitten im zweiten Con-Tages-Betrieb verschlafen in Pyjama-Leggins unter nem Tisch vorgekrochen kommt. O.o So ein bissi Schamgefühl bleibt dann sogar in dieser Umgebung erhalten. Auf dem Weg an die frische Luft fiel mir dann aber auf, wie viele unter freiem Himmel oder in einem dieser hübschen Strandmuscheln gepennt hatten. Plan für 2016 steht also auch schon!

Der weitere Plan für nächstes Jahr? Mehr Gespräche, mehr Slushies, eindeutig mehr Met, hoffentlich mehr Lesungen ... und ich will auch so ein hübsches weißes Handtuch für da wo ums Genick zu wickeln!

Prost!

(Leider schlechte Fotoqualität .. aber ihr könnt es euch vorstellen, nech?! XD  )
15.03.2015 - Buchmesse ... WOW!

Gestern Nacht bin ich zurückgekommen. Unglaublich geschafft, jedoch total aufgekratzt.
Im Endeffekt war die Buchmesse alles auf einmal. So viel Input zu verarbeiten …


Was ist im Groben passiert?





Die WG:

Wer glaubt, Autoren würden gesittet nebeneinander sitzen und sich Märchen vorlesen, der irrt. Ich würde das Ganze mehr als weibliches Pendant zum Kegelclub-Ausflug sehen :o)
Getreu dem Motto „Die Wohnung ist, was man draus macht“ glich das Wohnzimmer ab Mittwoch Abend einer Luftbettenansammlung und die Küche war voll mit allen kulinarischen Köstlichkeiten, die ein Wasserkocher oder Toaster zu veredeln wissen. Alkohol. Ja, den hatten wir auch. Am ersten Abend. Dann war er irgendwie alle. Sätze wie: „Vorsicht, der Sessel hat kein Unten!“ können einen Hinweis auf den Verbleib geben …
Ich habe ein neues Kartenspiel kennengelernt: Cards Against Humanity. Den genauen Inhalt wiederzugeben bringt mich rechtlich und pädagogsch ernsthaft in Schwierigkeiten.
Warum? Umpa-Lumpa!  … wer will, kanns ja googeln ;o)

Ich glaube ich war keinen Morgen vor 2-3 Uhr im Bett, was dem Rest natürlich genauso ging. Schlaf ist eine nutzlose Sache zur LBM. Das endet gelegentlich in merkwürdigen Aktionen, wie dem Umkippen einer Teetasse und 7 Leuten, die teilnahmslos auf den sich ausbreitenden Fleck starren. Mal wieder waren wir am humanitären Kartenspielen, wer steckt da freiwillig Hirnschmalz in andere Dinge.
Das wichtigste daran ist das selige Glück unter Gleichgesinnten zu sein. Ja, und lesen können wir gelegentlich auch.

Die Messe:

Gewöhnlich begann mein Messetag mit einem RedBull. Außer Samstag - da hatte ich zwei.
Die WG entknäult sich gegen 9 Uhr langsam und fährt in Richtung der Messehallen. Da es mitunter echt stressig ist, mit dem Auto zur Messe zu kommen, wird kultig mit den Öffis gefahren. Über Kälte muss man sich dabei nur bedingt Gedanken machen; die 300 Leute pro Tram-Abteil halten einen schon warm. Putzig daran ist das wilde Gemenge von alltäglichen Messegästen, unschuldig Hineingezogenen, die eigentlich nur zur Arbeit oder nach Hause wollen und den exzentrischen Koniferen, wahlweise in Ork-, Prinzessin-, Pokemon- oder Elfenkostüm. Spätestens wenn Naruto zusammen mit Sailor-Moon morgens in eine Bahn steigt, erübrigt sich jede Frage, ob dieser Zug gleich in Richtung Messe fahren wird. Schön ises!

Auf der Messe selber gönnte ich mir dann immer einen Crepes zum Frühstück. Außer Samstag - da hatte ich zwei. (Samstage sind schon geil)
Danach entwickelte sich täglich das gleiche Bild. Man trifft sich je nach persönlichen Zielen mit Autoren/Verlegern/Agenten/Herausgebern/Illustratoren, schaut sich Bücher an oder informiert sich über Projekte. Dabei ist der Fantasybereich ein kuscheliges Rechteck, an dem die Stände außen angeordnet sind und in der Mitte die Leseinsel zu finden ist. Lesungen - klar - die gehören ja dazu. Es gibt noch einen Signierbereich und wer will, kann gerne anhand der Schlange raten, wer dort wohl anzutreffen ist.
Mein Standard-LBM-Tag pendelt meist zwischen diesem Fantasybereich und der Manga-Halle, in welcher man nicht nur viele Cosplayer und eben Mangas bekommt, sondern jede Menge quietschbunte, flauschige, kuriose, lustige, wunderschöne und bisweilen echt verstörende Dinge.

So ein Tag klingt auf den ersten Blick recht moderat, allerdings geht die Zeit unglaublich schnell herum. Ich habe eine Menge lieber Leute getroffen, versuchte mit jedem so viel wie möglich zu reden oder zumindest im Vorbeirennen mehr als nur zu winken. Dennoch habe ich das Gefühl, nur die Hälfte von allen gesehen zu haben. Am Abend bleibt dann eine Unmenge an Sinneseindrücken, gepaart mit dem Grinsen über die gekauften Kleinig- oder Großigkeiten in den Tüten. Nach einem Tag voller Brummen und Hintergrundgerede, erschlägt einen die plötzliche Stille und Frischluft vor der Halle erst einmal.

Die Highlights um mich herum waren diese Jahr die Rothfuss-Lesung am Samstag und meine von Benjamin Lacombe signierte Version von Schneewittchen. Beides kommt noch einmal ausführlicher dran.

Mein persönliches Highlight war die Veröffentlichung der UMRAY.
Endlich habe ich das Buch zum ersten Mal in der Hand gehalten. Und da Autoren bei solchen Büchern meist ein Belegexemplar bekommen, musste ich es nicht einmal wieder abgeben. *hrhrhr*
Es waren wirklich viele Mitautoren und Zeichner auf der Messe. So wurden hemmungslos Unterschriften getauscht und sich unterhalten. Ich hoffe zu den nächsten Terminen noch die restlichen Leute anzutreffen und vielleicht die Unterschriften zu komplettieren. Vor allem aber grabbel sich seitdem immer wieder das Buch an und freue mich tierisch über diese megageniale Umsetzung einer ohnehin schon genialen Idee. Die nächsten Tage werde ich mal lesen, was die anderen so verzapft haben.

Das alle Jahre wiederkehrende Highlight ist der Stand vom Verlag Torsten Low. Neben den großartigen Büchern ist er hauptsächlich eins: der warmherzigste Anlaufpunkt der gesamten Messe! Die freundliche und herzliche Atmosphäre bei Torsten und Tina ist schier unübertreffbar. Keine  Ahnung, wie sie es schaffen, so viel Energie lächelnd unter die Leute zu werfen, dass man immer davon saugen kann, aber man bekommt das intensiv drängende Gefühl, ihnen Gutes tun zu wollen und zu grinsen, schon wenn man sie von Weitem sieht. Ach ja, und interessante Leute aus der Szene lernt man dort allemal kennen. Wie gesagt, es kommt ja jeder gerne zu ihnen ;o) 

Dazu gab es noch viel mehr Dinge, die mich in gute Laune versetzen. Nicht zuletzt die Tatsache, dass viele Tintenzirkler so erfolgreich unterwegs sind und ich mich exzessiv für sie freue!!!
Ich habe darauf gehofft bzw. gewartet, dass die Messe genau das bewirkt: Die Lust mich, Nächte um die Ohren schlagend, hinter den Lappi zu klemmen und zu schreiben ... und nen Crepes-Maker zu kaufen.



02.02.2015 -   "Du solltest ...

... öfter schreiben, wenn dir der Saft aus allen Öffnungen quillt."

Wer solche Freunde hat, ... der hat einfach die Besten!
Es ist übrigens ganz jugendfrei gemeint, denn hatte ich Mitte Januar noch das Gefühl, meine Krankheit läge hinter mir, so wurde ich wüst ausgebremst. Infekt mit resultierender Nasennebenhölenentzündung. Doch ich halte mich wacker. Oder sagen wir so: Wenn man schon 80 Prozent des Tages dämlich rumsitzt, dann brauch man zumindest IRGENDeine Ablenkung vom Frust.
Also schrieb ich (wenngleich auch echt zäh) eine Homoerotikstory. Meine erste überhaupt.
Ob sie autorentechnisch Erfolg hat, weiß ich nicht. Es wird sich sicher in ein paar Wochen zeigen. Aber zumindest hat sie mir schon das wichtigste - ein breites Grinsen - eingebracht, denn ich erntete für sie den oben erwähnten Satz. ^.^

22.01.2015 - Puh


Nach krankheitlichem Jahresausklang und dem entsprechend zähen Anfang 2015 inklusive dem Aufsetzen der neuen Technik... bin ich jetzt halbwegs wieder in Fahrt. Ich hab mir ein paar Ausschreibungen angesehen, die echt interessant klingen. Dazu kommt noch so manche Arbeit an Skripten, die ich einfach nicht verschleppen möchte. Weniger wirds dadurch nicht. Also Kalender pflegen und dann los ins Getümmel der Schreibwelt. 2015 soll ein produktives Jahr werden. Die Bilanz am Ende wird's zeigen :o)

Es ist da. und es ist wunderschön ^.^

Nach anderthalb Jahren mit einem PC, dessen Prozessor schwächer war, als der von meinem Toaster, habe ich endlich mal in was Feines investiert. Das ist meine Umstellung zu Apple und bisher bin ich vollends zufrieden damit, wenn auch unglaublich müde: Ich habe mir vorgenommen, meine Daten und auch die ganzen Multimediafunktionen im Zuge dieser Umstellung endlich auf einen guten Nenner zu bringen.


Daher installiere ich und ordne, lösche, bearbeite, und ....verzweifle ne Menge daran :o)
Aber ich bin guter Dinge, damit dann wenigstens den Grundstein für eine totaaaaaal einfache Medienverwaltung zu legen. Jawoll!

11.01.2015 - Zu unkonventionell für den normalen Verlag? Hä?

Gestern habe ich es endlich geschafft, mal wieder eine Rezension zu tippen. "Therdeban" von Barbara Brosowski Utzinger; ein Buch, das ich geschenkt bekam, schon vom Klappentext angetan war und es dann innerhalb von 2,5 Tagen durchgeschnieft hatte.
Endlich mal neuer Stoff! Etwas ganz anderes und dennoch mit geschmeidigem Einstieg in die Welt, als würde man nur mal eben zum Nachbarn rüberlatschen, der schon immer ein Keilan war.  

Wie gesagt, schwer angetan vom Lesestoff, habe ich meine Freundin gefragt, warum das Buch "nur" im BoD erschienen ist und nicht über den konventionellen Buchhandel. Die Antwort: das hatte die Autorin wohl auch versucht. Aber es sei unkonventionelle Fantasy und die will keiner haben.
Ich gebe zu, dabei ist mir die Kinnlade runter geklappt. Ich möchte keine Diskussion entfachen über die bedauernswerte "Romantasy verkauft sich eben"-Einstellung der Großverlage. Eher verwundert es mich, in wiefern eigentlich eine Marktanalyse stattfinden kann, wenn das Käuferverhalten nur an Verkäufen gemessen wird, die sich am limitierten Markt bedienen müssen. Trendsetten ad absurdum oder hab ich einfach was falsch verstanden? Für mich entstehen daraus einfach zwei Fakten:

1. Wie kann das Wort Fantasy überhaupt mit dem Begriff unkonventionell kombiniert werden?
2. Hat der BoD anscheinend durchaus mehr qualitative Berechtigung, als ich ihm vorher zugestanden hätte.

Hier der Link zu meiner Rezension.

10.01.2015 - Ich habs getan ...


...nach gefühlten Jahrhunderten hab ich meine Homepage entstaubt. Naja, zumindest ein wenig. Ich habe mir für 2015 vorgenommen, hier endlich aktiv zu sein und sie nicht nur als Platzhalter zu verwenden. Abgesehen davon hoffe ich, dieses Jahr auch mehr zu berichten zu haben. ^.^

 

Termine & Lesungen:


17. - 20.03.2016
Besuch: LBM, Leipzig

17.10.2015
Besuch: BuCon, Dreieich

4.07.2015 
FeenCon, Bonn
Lesung: 21:00 Uhr